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Strategiekonferenz Nanotechnologie: Wachstumspotenzial in Deutschland vorhanden
Berlin, 20.Oktober 2005. Deutschland besitzt im Bereich Nanotechnologie ein enormes Wachstumspotenzial. So der Tenor der „Strategiekonferenz Nanotechnologie“ im Oktober in München. Um international konkurrenzfähig zu bleiben, müssten sich die einzelnen Akteure jedoch stärker vernetzen, rieten die Experten. Eine weitere Hürde sahen die Fachleute aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft in der Finanzierung von Nanotech-Ausgründungen. Gleichzeitig bewerteten sie die finanzielle Unterstützung von Start-ups durch den High-Tech-Gründerfonds und die deutsche Nano-Wirtschaft als Schritt in die richtige Richtung.  

Das Impulsforum „Strategiekonferenz Nanotechnologie“ wurde am 18. Oktober 2005 im Deutschen Museum München veranstaltet. Der Impulskreis „Nanowelten“ der Initiative „Partner für Innovation“ und das Excellence Network NanoBioTechnology (ENNaB) organisierten gemeinsam den Kongress. Hochkarätige Gäste und Referenten aus Forschung, Industrie, Investment und Politik diskutierten unter anderem die Frage, welche infrastrukturellen Maßnahmen und Initiativen notwendig sind, um die vielfältigen Wachstumschancen der Schlüsseltechnologie für Deutschland besser nutzen zu können. Beleuchtet wurde das Thema dabei aus Sicht der Technologieförderung, der Finanzierung (Seed/Venture Capital), der Rechtsberatung und Patentierung, der Unternehmensgründung und der infrastrukturellen Förderung.

Dabei zeigte sich, dass Deutschland im internationalen Vergleich über ein großes Wachstumspotenzial in der Nanotechnologie verfügt, auch aufgrund seiner ausgezeichneten wissenschaftlichen Grundlagenarbeiten. Die Experten waren jedoch der Meinung, dass eine verstärkte Zusammenarbeit der Beteiligten notwendig sei – sowohl hinsichtlich der Wertschöpfungskette, aber auch in Fragen der Patentierung und in der Begleitung von Ausgründungen. Nur so ließen sich die wirtschaftlichen Möglichkeiten dieses Zukunftszweiges effektiv nutzen. 

Die Referenten stellten außerdem das modulare Konzept zum Aufbau einer Nanotechnologie-Plattform in Bayern vor, die die Entwicklung marktreifer Nanoprodukte fördern soll. Mit Hilfe der Plattform lassen sich künftig die vorhandenen Kompetenzen auf den unterschiedlichen Gebieten schrittweise zusammenführen.

Zudem wurde deutlich, dass die finanzielle Unterstützung von Nanotechnologie-Ausgründungen sowie deren Wachstum weiterhin eine kritische Hürde sind. Die vorgestellten Erfolgsbeispiele von Start-ups  demonstrierten aber auch die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Nano-Wirtschaft. Der High-Tech-Gründerfonds, bisher getragen von Bund, KfW, BASF, Telekom und Siemens, unterstützt ebenfalls innovative High-Tech-Unternehmen in der Seed-Phase mit Beteilungskapital. Der Notwendigkeit eines Coaching-Konzepts, das der High-Tech-Gründerfonds verfolgt, wurde auf der Veranstaltung Nachdruck verliehen. 

Vor dem Hintergrund der Diskussionen auf dem Impulsforum will der Impulskreis „Nanowelten“ als Plattform für die Vernetzung der frühen Finanzierungssysteme dienen, auch mit Hilfe des High-Tech-Gründerfonds. Darüber hinaus möchte der Impulskreis gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Dechema eine stärkere Verknüpfung der Nano-Netzwerke in Deutschland erreichen, um regional und kompetenzübergreifend Synergien zu schöpfen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung unter www.nanostrategie.de. Der elektronische Konferenzband kann beim Excellence Network NanoBioTechnology (E-Mail: konferenz@nanostrategie.de) angefordert werden.

"Partner für Innovation": Ideen erfolgreich machen

In der Initiative "Partner für Innovation" bündeln seit März 2004 mehr als 300 Experten die Innovationskraft ihrer Unternehmen und Institutionen. Mit vereinten Kräften arbeiten sie daran, gute Ideen schnellstmöglich umzusetzen und so Deutschlands Position im internationalen Wettbewerb zu stärken. Im Rahmen der "Partner für Innovation" wurde "Du bist Deutschland", eine Initiative deutscher Medienunternehmen, ins Leben gerufen.  

Weitere Informationen zur Initiative: 

Lars M. Heitmüller
Pressebüro der "Partner für Innovation" 
fischerAppelt Kommunikation
Tucholskystraße 18 | 10117 Berlin 
Tel.: 030-726146-724 | Fax: 030-726146-725 
E-Mail: pressebuero@fischerappelt.de 

Weitere Informationen zum Impulskreis „Nanowelten“ der Initiative "Partner für Innovation":  

Daniel Heubach
Fraunhofer IAO
Nobelstraße 12 | 70569 Stuttgart  
Tel.: 0711-970-2354 | Fax: 0711-970-2287
E-Mail: daniel.heubach@iao.fraunhofer.de
Innovationsplattform der Initiative
Durch beruflichen Wechsel, Personalabbau und altersbedingten Ruhestand riskieren Unternehmen den Verlust von Know-how. Zudem belegt eine Befragung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB): Nur 56 Prozent der Erwerbstätigen werden gemäß ihren Fähigkeiten eingesetzt.
Arbeitnehmer im fünften oder sogar sechsten Lebensjahrzehnt sind in vielen Betrieben nicht gefragt: Zu teuer, zu unflexibel und zu wenig kreativ – so oder ähnlich lauten die Vorbehalte der Personalchefs.
www.acatech.de www.basf.de www.bdi-online.de www.bertelsmann.de www.thyssenkrupp.de www.bundesregierung.de www.celon.de www.dfki.de www.dgb.de www.telekom.de www.harting.de www.hu-berlin.de www.ibm.de www.lufthansa.de www.rolandberger.com www.schering.de www.siemens.de www.enbw.de http://www.fraunhofer.de/fhg/company/leading-edge_innovations/index.jsp