Innerhalb ihres Portfolios besitzen
innovative Unternehmen nicht selten eine Technologie mit interessanten
Marktchancen. Wie aber daraus Kapital schlagen? „Ein Hauptproblem“,
erläutert Ernst-Udo Sievers von der I.con. Innovation, „ist die
mangelnde Finanzierung in der kritischen Phase zwischen der Entwicklung
des Prototyps und der Kommerzialisierung, also dem Aufbau der
entsprechenden Fertigungstechnik, dem Produktionsstart und der
Markteinführung.“
Eine Lösung sieht der Impulskreis in so genannten Spin-offs:
Ausgründungen aus kleinen und mittleren Unternehmen. Anhand eines
Pilotprojekts will die Fachgruppe testen, wie sich viel versprechende
Innovationen mit Hilfe solcher Spin-offs am besten realisieren lassen.
„Beteiligungskapital und risikotragendes Fremdkapital nehmen
mittelständische Firmen bisher wenig in Anspruch, da sie fürchten, ihre
uneingeschränkte Kontrolle zu verlieren“, erläutert Sievers. In den
Spin-offs unterstützen private Investoren oder öffentliche Institute
das geplante Vorhaben. Das Mutterunternehmen selbst ist mit einer
Anteilsmehrheit an ihrem „Ableger“ beteiligt.
Darüber hinaus entwickelt der Impulskreis einen
„Finanzierungsbaukasten“. Dieser Praxisleitfaden soll Mittelständlern
zeigen, wie ein Mix aus öffentlichen Fördermitteln und privatem
Risikokapital leichter eingesetzt und flexibel gestaltet werden kann.
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