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Wolfgang Clement, Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit
Für mehr Innovationen im Mittelstand
Die Offenheit für und die Bereitschaft zu Innovationen und der Mut, Neues zu wagen, das sind, zusammen mit der bestmöglichen Qualifikation der hier lebenden und arbeitenden Menschen, die wichtigsten Voraussetzungen für die Zukunftsfähigkeit unserer Volkswirtschaft. Denn der weltweite Wettbewerb, gerade auf den Vorreitermärkten für neue Technologien, hat sich rasant verschärft. Für die Stärke der deutschen Innovationskraft stehen nicht nur unsere global agierenden großen Unternehmen, sondern auch über drei Millionen mittelständische Unternehmen, in denen die überwiegende Mehrheit der Beschäftigten in Deutschland arbeitet. Gerade kleine und jüngere Unternehmen können auf neue Markterfordernisse besonders flexibel und schnell reagieren. Existenzgründer und die Innovationskraft des Mittelstandes zu stärken, ist eine der zentralen Aufgaben der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik der Bundesregierung.

Ich begrüße es ausdrücklich, dass sich ein Impulskreis der Initiative mit dem Thema „Innovationskraft im Mittelstand“ beschäftigt und kreative Konzepte für die Erneuerungsfähigkeit des Mittelstandes entwickelt. Die Bundesregierung legt auch weiterhin großen Wert auf eine mittelstandsorientierte Politik. Wir verbessern die Rahmenbedingungen, z.B. durch Bürokratieabbau, Reduzierung der Steuern und Abgabenlasten sowie durch den Abbau innovationsfeindlicher Regulierungen. Außerdem bauen wir die anerkannten, breitenwirksamen Fördermaßnahmen weiter aus und gestalten sie effizienter und transparenter.

Unser Land braucht neue Innovationsimpulse. Gemeinsam mit den „Partnern für Innovation“ stellen wir uns dieser Herausforderung.
Innovationsplattform der Initiative
Es ist wohl kein Zufall, dass „Angst“ eines der wenigen deutschen Wörter ist, das in der englisch Sprache vorkommt. Deutschland ist heute nicht nur das Land der Dichter und Denker, es wird immer mehr zum Land der Untergangspropheten und Angsthasen. Ein Gastbeitrag von Peter Bofinger.
Die betriebliche Arbeits- und Leistungspolitik orientiert sich zunehmend an der globalen Wettbewerbsfähigkeit. Nicht selten schwinden dadurch die Chancen, die individuellen Potenziale einzelner Mitarbeiter optimal zu nutzen.
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