|
|
 |
Innovation – was geht das die Gewerkschaften an?
Zukunfts- und Innovationsfähigkeit sind nicht zu trennen. Mensch und Innovation gehören zusammen. Niemand widerspricht. Doch wer handelt danach?
Innovation bedeutet, vorhandenes, verfügbares Wissen anzuwenden, um neues Wissen hervorzubringen. Menschen können das, wenn sie nicht daran gehindert werden. Menschen können es besser, wenn sie ermutigt werden, wenn sie Freiräume für Eigeninitiative haben und beteiligt werden. Der Mensch als „Wissensträger“ ist Quelle aller Innovationen, kreative Basis, zugleich Produzent und Konsument, Nutznießer der Innovationen. Eine neue Innovationskultur in der Arbeitwelt zu etablieren ist die entscheidende Herausforderung. Innovative Inseln genügen nicht, auf die Breitenwirkung kommt es an. In Bildung, Forschung und Qualifizierung sind erhebliche Investitionen nötig. Wer Neues denken und gestalten soll, muss auf tragfähige soziale Systeme und betriebliche Arrangements zurückgreifen können. Die Erkenntnis, dass Wissen und Motivation der Menschen ebenso wie deren aktive Einmischung in betriebliche Projekte die wichtigsten Ressourcen im Innovationsprozess sind, darf nicht zur bloßen Rhetorik erstarren. In zahlreichen Projekten zeigen wir, wie dies zum Ausgangspunkt für Veränderungsprozesse wird, die die Sozialpartner, Unternehmensführungen und Beschäftigten gemeinsam wollen und gestalten.
|
 |