 |
Impulskreis Werkstoffinnovation
Innovationen verändern und verbessern
die Eigenschaften von Metall, Glas, Keramik, Gummi, Kunststoff oder
Verbundwerkstoffen. Der Impulskreis „Werkstoffinnovation“ will
materialübergreifende Kompetenzen bündeln und den nationalen sowie
internationalen Wissenstransfer zwischen Forschung und Industrie
fördern. Ins Leben gerufen hat die neue Fachgruppe der „Partner für
Innovation“ ThyssenKrupp.
„Die Erforschung und Entwicklung neuer Werkstoffe sind ein wesentlicher
Motor für die deutsche Wirtschaft“, betonte Prof. Dr. Ekkehard Schulz,
Vorstandsvorsitzender der ThyssenKrupp AG, auf dem fünften Gipfel der
„Partner für Innovation“ in Berlin. Mit seinen Kompetenzen in den
Bereichen Stahl, Industriegüter und Dienstleistungen unterstützt
ThyssenKrupp seit Anfang des Jahres die Initiative „Partner für
Innovation“ und will nun in enger Zusammenarbeit mit Unternehmen wie
zum Beispiel Audi, BASF, Bayer, Degussa oder Siemens die Bedeutung von
Innovationen im Bereich Werkstoffe hervorheben und fördern. Schulz:
„Mit Blick auf die internationale Wettbewerbsfähigkeit und den Erhalt
von Arbeitsplätzen soll der Impulskreis dazu beitragen, die Bedeutung
von Werkstoffinnovationen zu unterstreichen und zu stärken.“
Mit bis dato 15 Experten aus allen Bereichen der Werkstoffindustrie
und -entwicklung stellt der Impulskreis seine Arbeit
auf eine breite Basis. Die Fachleute wollen dabei nicht nur Know-how
vernetzen, sondern auch die Qualifizierung von Nachwuchskräften
verbessern. Außerdem will der Impulskreis kleine und mittlere
Unternehmen in die Entwicklungsprozesse mit einbeziehen und branchen-
und werkstoffspezifische Veranstaltungen initiieren. Als Forum für
Werkstoffentwickler und -anwender soll zum Beispiel die hochkarätig
besetzte „Rhine-Ruhr International Materials Conference and Award 2005“
im Oktober in Essen genutzt werden. Bei dieser Konferenz wird erstmalig
der mit 100.000 Euro weltweit höchstdotierte Preis für hervorragende
Leistungen im Bereich anwendungsrelevanter Innovationssprünge durch die
Nutzung neuer Materialien verliehen.
|
 |