Bilanz der "Partner für Innovation": Angela Merkel lobt erfolgreiche Zusammenarbeit von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik
Vom High-Tech Gründerfonds über den Allwetterhubschrauber bis zum
Internetportal für den Mittelstand: Nach mehr als zwei Jahren
präsentierten die "Partner für Innovation" am heutigen Donnerstag ihre
Erfolgsbilanz in Berlin. Mit einer Projektausstellung in den Räumen der
Schering AG informierten die Spitzen der Initiative Bundeskanzlerin Dr.
Angela Merkel über ihre gemeinsame Arbeit.
In 15 Arbeitsgruppen entwickelten mehr als 400 Experten aus Wirtschaft,
Politik, Wissenschaft und Verbänden in der Initiative "Partner für
Innovation" Konzepte, die künftig eine neue Innovationskultur in
Deutschland fördern sollen. Hierzu gehören beispielsweise
gesellschaftlich relevante Pionierprojekte im Bereich Gesundheit,
Energie und Verkehr. Die Bundeskanzlerin Angela Merkel würdigte die
enge Zusammenarbeit der Partner: "Nur durch Innovationen kann sich
unser Land im weltweiten Wettbewerb behaupten. Wie fruchtbar es sein
kann, wenn Wissenschaft, Wirtschaft und Politik gemeinsam an einem
Strang ziehen, zeigen die vielen zukunftsweisenden Projekte der
'Partner für Innovation'."
High-Tech Gründerfonds: Mehr als 260 Millionen Euro für Start-ups
Vom breiten Themenspektrum der zehn Projekte zeigte sich auch
Bundeswirtschaftsminister Dr. Michael Glos beeindruckt. Glos lobte als
besonders erfolgreiches Projekt den High-Tech Gründerfonds, der
Jungunternehmer in der Startphase ihres Unternehmens unterstützt.
Insgesamt mehr als 260 Millionen Euro, zum Großteil vom
Bundeswirtschaftsministerium bereitgestellt, stehen den
Geschäftsgründern dabei zur Verfügung.
Ein weiteres Projekt aus der Ideenschmiede der Initiative: der autonome
Hubschrauber. Gerade in Notsituationen darf schlechtes Wetter kein
Hindernis für einen Rettungs- oder Polizeihubschrauber sein.
Hochmoderne Geräte können den Piloten in solchen Fällen bei der
Navigation unterstützen. Im Luftfahrtforschungsprogramm
"Allwetterhubschrauber" (AWRH) bewiesen bereits zahlreiche technische
Elemente ihre Funktionstüchtigkeit.
Bundesministerium unterstützt den Mittelstand
Mit dem Projekt "InnoKMU" stellen die "Partner für Innovation"
Unternehmern ein neuartiges Verfahren zur Analyse und Bewertung ihrer
Innovationsfähigkeit zur Verfügung. Um neue Konzepte und Ideen
möglichst schnell zur Marktreife zu bringen, wird eine
Internetplattform eingerichtet. "Die neue Internetplattform ermöglicht
kleinen und mittelständischen Unternehmen eine genauere Planung und
Selbstanalyse, um Innovationsprozesse in Zukunft zu optimieren",
erklärte Bundesforschungsministerin Annette Schavan anlässlich der
Bilanzveranstaltung. Das Projekt "InnoKMU" wird mit Mitteln des
Bundesministeriums für Bildung und Forschung finanziert. Plan der
"Partner für Innovation" ist es, herausragende Projekte auch in Zukunft
fortzusetzen. So soll beispielsweise der High-Tech Gründerfonds
ausgebaut werden, der bereits mehr als 60 Start-ups finanziert hat.
Die "Partner für Innovation": Ideen erfolgreich machen
Die Initiative "Partner für Innovation" bündelt seit Anfang 2004 die
Innovationskraft von Unternehmen und Institutionen. Mehr als 400
Experten arbeiten gemeinsam daran, neue Ideen in marktreife Produkte
und Verfahren umzusetzen und so Deutschlands Position im
internationalen Wettbewerb zu stärken. Im Rahmen der "Partner für
Innovation" fand auch die Kampagne deutscher Medienunternehmen "Du bist
Deutschland" statt.
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Lars M. Heitmüller
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